Ausgezeichnet! Das SST in der Autorenumfrage der "Deutschen Bühne"

Das Saarländische Staatstheater konnte sich bei der Autorenumfrage zur Saison 2009/10 des Theatermagazins "Die Deutsche Bühne" einen vorderen Platz sichern. In der Kategorie "Ungewöhnlich überzeugende Theaterarbeit abseits großer Theaterzentren" platzierte sich das SST, auf Platz 2 in den Umfragen. Konstanze Führlbeck lobt "in der Oper anspruchsvolle Produktionen des Repertoires wie auch unbekannte und zeitgenössische Werke." Der Opernkritiker Jörn Florian Fuchs sieht das SST mit der "besten Gesamtleistung" aller Theater und die Deutsche Erstaufführung am SST von "Doctor Atomic" von John Adams in der Inszenierung von Immo Karaman als beste Regie 2010.

Alljährlich befragt das vom Deutschen Bühnenverein in Köln herausgegebene Magazin seine ständigen Theater-Fachautoren in acht verschiedenen Kategorien nach ihrer Einschätzung der vergangenen Theatersaison. Mit etwa 50 ständigen Teilnehmern ist die Theaterumfrage die am breitesten aufgestellte im deutschsprachigen Raum.

 
     

 

 

Szenische Uraufführung in der Reihe <echtzeit>

Franz Schubert / Sakontala

Musikalische Leitung: Christophe Hellmann
Inszenierung: Berthold Schneider
Raum: Veronika Witte
Kostüme: Doey Lüthi

Premiere: Samstag, 27. März 2010 im Saarländischen Staatstheater
Weitere Aufführungen: So 21.03. Sa 27.03. Sa 10.04. Fr 16.04. Fr 23.04. So 25.04. So 02.05. Do 06.05. Do 27.05. So 06.06.

Franz Schuberts unvollendet gebliebene Oper nach dem indischen Mahabharata-Mythos war erstmals auf einer Bühne zu erleben.

 

Pressestimmen

"Einmal mehr erweist sich die Reihe <echtzeit> als der Geheimtipp für Freunde außergewöhnlicher Produktionen. Schneiders neu verfasste Dialoge haben Witz, der indische Plot wird entmythologisiert, die Traditionen der subkontinentalen Epik im Allgemeinen, der Theaterkunst im Besonderen subtil eingeflochten. Seine Aktualisierung des Mythos mit gesellschaftskritischem Schärfenblick. Die Antagonismen werden keineswegs bollywoodisiert."

Opernnetz 4/2010"

"Am Saarländischen Staatstheater sorgte der rührige Operndirektor Berthold Schneider mit der Bühnen-Uraufführung der Oper "Sakontala" für Furore. (...) Die Regiearbeit von Berthold Schneider zeichnete sich durch eine lebendig gestaltete Personenführung aus."

Das Opernglas 5/2010

Szenische Skulptur nennen die Saarbrücker das, und es ist tatsächlich ein Kunstwerk für sich. Da würde man gerne sehen, wie sich das Duo Schneider/Witte an einem eher geeigneten Objekt reibt."

Die Opernwelt 5/2010

"Bildmächtige Inszenierung (...) Zu sehen ist viel mehr eine ebenso rätselhafte wie faszinierende Bebilderung denn eine konventionelle Opernregie. (...) Eine Art Gesamtkunstwerk, das alle Möglichkeiten des Theaters nutzt. Das hat letztlich mehr mit uns als mit Indien zu tun. Vor allem aber erzählt es viel über Schubert."

Trierischer Volksfreund 3/2010

 
     

 

Erneute Auszeichnung der Opernsparte des Saarländischen Staatstheaters:

Die Opernsparte des Saarländischen Staatstheaters wurde in der Zeitschrift 'Opernwelt' mehrfach für Bestleistungen nominiert. In der Kritikerumfrage wurden die Leistungen der Opernsparte des Saarländischen Staatstheaters in bislang unbekanntem Maß gewürdigt. Besonders hervorzuheben ist die erstmalige Nominierung des Saarländischen Staatstheaters als "Opernhaus des Jahres". mehr

"Der Saarbrücker Operndirektor Berthold Schneider und sein Konzept" wurden in der Fachzeitschrift "Die deutsche Bühne" für ihren "Herausragenden Beitrag zur aktuellen Entwicklung der Oper" nominiert. (Die deutsche Bühne 8/2009)

 

 
     

Catalanische Performancegruppe La fura dels baus realisert am SST ihr erstes Jugendprojekt

Uraufführung in der Reihe <echtzeit>

mit Musik von Ari Benjamin Meyers

"Musikmaschine" versteht sich als eine Art "Kleines Welttheater" in vier Teilen und einem Prolog, als theatrale Odyssee, die - in unverkrampfter Weise und befeuert durch die Energie der 50 jugendlichen Perfomer - Antworten auf die fundamentalen Fragen des Menschseins sucht. "Musikmaschine" wird gefördert von Netzwerk Neue Musik, einem Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, sowie durch das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur des Saarlandes.

Premiere am 19.6.2009 im Saarländischen Staatstheater

 
     

Scarlatti-Erstaufführung am SST hoch gelobt

In einer Rezension des Deutschlandfunks heißt es:

"Eine Aufführung, die als Anfangsimpuls für die lange überfällige Scarlatti-Renaissance tauglich wäre." "Ein musikalischer Glücksfall". "Ein Inszenierung, die imstande ist, eine Brücke zu schlagen vom Heute in die Vergangenheit."

"Mit seiner Spielplangestaltung ist Saarbrücken derzeit eines der interessantesten Musiktheater im Land."

Die Opernwelt resümiert: "ein Füllhorn herrlicher Arien" (...) «Il Tigrane» braucht acht vorzügliche Sänger. Bemerkenswert, wie das Saarbrücker Staatstheater gastierende Spezialisten und Kräfte aus dem eigenen Ensemble zu einer Einheit ohne Schwächen formiert. (...) Ein schwelgerischer Abend. (...) Das Bühnenbild besteht ausschließlich aus mehreren Dutzend Luftballons in unterschiedlichen Größen und Farben. Sie liegen regungslos am Boden, dann steigen sie in unterschiedlichen Formationen mal eilig, mal majestätisch-langsam auf und ab wie Börsenkurse der Gefühle. Eine bestechende Idee, um Leupolds Regie-Konzept umzusetzen.

 
     

 

Preis für bestes Opernprogramm

Der "Preis der Deutschen Theaterverlage" 2008/2009 geht an das Musiktheater des Saarländischen Staatstheaters.

Die Jury der Stiftung des Verbandes Deutscher Bühnen- und Medienverlage hat ihren diesjährigen Theaterpreis dem Musiktheater des Saarländischen Staatstheaters zuerkannt. Mit dem Preis wird das Staatstheater für beispielhaftes Engagement im Bereich Musiktheater ausgezeichnet.

In der Begründung für die Vergabe des Preises an das Saarländische Staatstheater weist die Jury darauf hin, dass es dem Musiktheater unter der Leitung von Generalintendantin Dagmar Schlingmann und Operndirektor Berthold Schneider gelungen sei, in der Verbindung von klassischem Opernrepertoire, neuem Musiktheater und Bühnenprojekten für den Theaternachwuchs einen gleichermaßen ambitionierten wie abwechslungsreichen Spielplan aufzustellen.

Die Preisverleihung fand am 1. Februar 2009 im Saarländischen Staatstheater auf der Bühne vor der Premiere von "Cavalleria Rusticana" / "Der Bajazzo" statt.

mehr dazu hier

Schon in ihrer Juli-Ausgabe schrieb das "Opernglas" über das Saarländische Staatstheater: Mit Aufsehen erregenden Produktionen ist es (...) in den letzten zwei Jahren gelungen, überregionale und internationale Aufmerksamkeit auf das Haus zu ziehen.

 
 

 

DVD der Produktion "Eis und Stahl"
bei Arthaus Musik erschienen

Wladimir Deschewow
Eis und Stahl
Arthaus Musik, ISBN 978-3-939873-63-1, Vertrieb: Weltweit
Musikalische Leitung: Will Humburg, Inszenierung: Immo Karaman
Bildregie: Brooks Riley, im Handel erschienen: September 2008
Ein Muss!, Die Wiener Zeitung über die DVD

DVD-Cover

 

 
 

 

 
 

In Vorbereitung:

DVD Veröffentlichung der Aufnahme der "Agrippina"-Produktion des SST.


Musikalische Leitung: Konrad Junghänel, Inszenierung: Peter Lund
Aufzeichnung aus dem Saarländischen Staatstheater vom April 2008